HR-Software für Produktion und Industrie in Deutschland

Produktionsbetriebe fahren feste Schichtmodelle — Dreischicht, Zweischicht oder vollkontinuierlich — und leben davon, dass jede Schicht besetzt und jede Qualifikation gültig ist. Das Arbeitszeitgesetz zieht dabei enge Grenzen: acht Stunden werktäglich, eine Verlängerung auf zehn nur mit Ausgleich, elf Stunden Ruhezeit dazwischen. Wer den Dienstplan in einer Tabelle führt, bemerkt Überschreitungen erst in der Entgeltabrechnung — und dann sind sie bereits passiert.

Schichtmodelle und Rotationen

Sie definieren das Modell einmal — Dreischicht, Zweischicht, vollkontinuierlich — und das System erzeugt den Dienstplan für Monate im Voraus. Die elf Stunden Ruhezeit nach §5 ArbZG und die Höchstarbeitszeit nach §3 ArbZG sind dabei als harte Grenzen gesetzt. Abgestimmt auf die Arbeitszeitregeln in Deutschland und auf die Nachweispflichten gegenüber der Gewerbeaufsicht.

Der Ablauf „Schichtmodelle und Rotationen“ führt die Nachweise, die das Arbeitszeitgesetz verlangt.

Zeiterfassung am Werkstor und am Terminal

Kommen und Gehen wird über Terminal, Ausweis oder Smartphone erfasst, und jede Abweichung vom geplanten Schichtplan wird sofort markiert — verspäteter Beginn, früheres Ende, nicht gebuchte Schichten. Seit dem BAG-Beschluss vom 13.09.2022 ist diese Erfassung Pflicht, nicht Kür. Abgestimmt auf die Arbeitszeitregeln in Deutschland und auf die Nachweispflichten gegenüber der Gewerbeaufsicht.

Der Ablauf „Zeiterfassung am Werkstor und am Terminal“ führt die Nachweise, die das Arbeitszeitgesetz verlangt.

Qualifikationen, Befähigungen und Unterweisungen

Staplerscheine, Befähigungsnachweise und die Arbeitsschutzunterweisung nach §12 ArbSchG haben ein hinterlegtes Ablaufdatum. Die verantwortliche Führungskraft wird rechtzeitig erinnert, bevor jemand ohne gültigen Nachweis an die Anlage geht. Abgestimmt auf die Arbeitszeitregeln in Deutschland und auf die Nachweispflichten gegenüber der Gewerbeaufsicht.

Der Ablauf „Qualifikationen, Befähigungen und Unterweisungen“ führt die Nachweise, die das Arbeitszeitgesetz verlangt.

Personalkosten je Linie

Sie sehen die tatsächlichen Kosten je Abteilung, Linie oder Schicht — Normalstunden, Mehrarbeit, Zuschläge — und vergleichen Zeiträume direkt miteinander. Für den Umweg über ein Tabellenblatt gibt es keinen Anlass mehr. Abgestimmt auf die Arbeitszeitregeln in Deutschland und auf die Nachweispflichten gegenüber der Gewerbeaufsicht.

Der Ablauf „Personalkosten je Linie“ führt die Nachweise, die das Arbeitszeitgesetz verlangt.

Häufige Fragen

Wie viele Stunden darf ein Mitarbeiter täglich arbeiten?

Nach §3 ArbZG sind acht Stunden werktäglich zulässig. Eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden ist möglich, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Da der Samstag als Werktag zählt, ergibt sich rechnerisch eine Obergrenze von durchschnittlich 48 Wochenstunden.

Welcher Nachtzuschlag ist gesetzlich vorgeschrieben?

§6 Abs. 5 ArbZG schreibt keinen festen Prozentsatz vor: Fehlt eine tarifliche Regelung, hat der Arbeitgeber eine angemessene Zahl bezahlter freier Tage oder einen angemessenen Zuschlag auf das Bruttoarbeitsentgelt zu gewähren. In der Praxis liegen tarifliche Nachtzuschläge häufig bei 25 Prozent, bei Dauernachtarbeit auch darüber.

Wie weise ich Qualifikationen und Unterweisungen nach?

Beschäftigte sind nach §12 ArbSchG bei der Einstellung und danach regelmäßig — üblicherweise jährlich — zu unterweisen; Befähigungsnachweise etwa für Flurförderzeuge kommen hinzu. Der Nachweis gelingt nur, wenn Datum, Inhalt und Teilnehmer dokumentiert sind, weshalb Unterweisungen mit Ablaufdatum in der Personalakte geführt werden sollten.

Wie behalte ich Zeitkonten über ein ganzes Schichtjahr im Blick?

Zeitkonten sind nur steuerbar, wenn Soll, Ist und Ausgleichszeitraum in derselben Ansicht stehen. 4softhr schreibt die Konten aus der erfassten Zeit fort und zeigt je Schicht und je Person, wie viel Mehrarbeit bis zum Ende des Ausgleichszeitraums noch abzubauen ist — drohende Überschreitungen melden sich, bevor der Zeitraum abläuft.